Gastautoren

Gilbert


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Vampirs Zähren

Was sinnest du, unstetes Wesen,
bist doch zum nächt´gen Sein verdammt.
Wenn stille ruhet alles Leben,
in dir die ew´ge Gier entflammt.

Selbst wenn ich dir mein Mitleid schenkte,
im Augenblicke tät´s dich freuen.
doch wenn die Sucht dich wieder lenkte,
könnt dich die Schwäche schnell gereuen.

Doch würd der Jungfrau Blick dich treffen,
tät sie für dich ihr Leben geben.
Dann könnt´ unschuldig Blut dich netzen
und wärst erweckt zu ew´gem Leben.

Doch laß das Denken und das Säumen,
wo ist die Frau, die dem erliegt.
Kannst niemals dir das Glück erträumen,
daß du beseelt zu Himmeln fliegst.



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