Gastautoren

Tabea


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Schatten auf meiner Seele


Langsam schlich sich ein Gefühl in mein Herz,
nie habe ich gekannt, diesen tiefen Schmerz.
Ich dachte schon, ich kenne das Leben,
Höhen und Tiefen, das Normale eben.

Doch du entzogst mir den Boden unter den Füßen.
Und ich sage dir heute: Das wirst du mir büßen.
Ich dachte, du verstehst meine Sorgen,
doch dann gab es keinen erfüllten Morgen.

Es machte dir Spaß, mich leiden zu sehn.
Ich mußte für dich durch die Hölle gehn.
Warst glücklich, daß ich unser Kind verlor.
Das Blut in meinen Adern gefror.

Du dachtest wie immer, nur an dich.
Fuhrst in Urlaub - und es hatte sich.
Es ging dir gut, kein Anruf von dir.
Schlaflose Nächte, die hatte ich hier.

Ich schicke dir nun meine ganze Wut
sollst dich verbrennen an der selben Glut.
Das Feuer der Liebe soll dich nie wieder erreichen,
Einsamkeit auch für dich, gestellt sind die Weichen.

Ich werde weiter leben, auch ohne dich,
es gibt einen neuen Morgen, auch für mich.
Doch vergessen, daß will und kann ich noch nicht,
wirst sehen, es gibt noch ein höheres Gericht.

Ich will dich in deinem Glück nicht stören,
du wirst auch nichts mehr von mir hören.
Nur eines noch, ich sag es dir jetzt:
Du hast meine Seele für immer verletzt!



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