Gastautoren

Tatyana


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Fluch der Zeit

Fluch der Zeit


Tick, tick, tick, ...

... ein Blick auf die Uhr ließ ihn fluchen. Er mußte sich beeilen. Schon wieder war er spät dran.

Seit Monaten ging das nun schon so. Essen, trinken, arbeiten, schlafen, selbst die Zeit für Liebe mit seiner Frau, alles folgte einem streng vorgegebenen Zeitplan. Alles war vorgegeben von seinem Terminplaner. Ihm galt morgens sein erster Blick und abends sein letzter. Schließlich war er ein pflichtbewußter Mensch, noch nie war er irgendwo zu spät gekommen. Das war für ihn eine Sache der unerschütterlichen Überzeugung und seiner Ehre. Sein Leben war strikt durchorganisiert. Doch irgendwie hatte er in letzter Zeit oft das Gefühl, den Termindruck nicht mehr zu schaffen. Je mehr Termine er abarbeitete, desto mehr schienen sich anzuhäufen. Und so war er in ständiger Eile, hetzte von hier nach dort, und hatte doch ständig das Gefühl, FAST zu spät zu sein, etwas FAST nicht erledigt zu haben. Er wußte natürlich, daß das nicht sein konnte. Und selbstverständlich war es auch nie so. Aber er hatte halt dieses Gefühl, ein Gefühl, daß sich immer nur zu steigern schien, statt je nachzulassen. Ein Gefühl von Dringlichkeit, daß ihn oft mitten in der Nacht aufschrecken ließ, um einen Blick in seinen Kalender zu werfen, der ihn jedes mal davon überzeugte, daß alles in bester Ordnung war. Aber das Gefühl blieb hartnäckig, während er aß, trank, mit seiner Frau schlief, Konferenzen und Arbeitsbesprechungen abhielt, lebte ...


Wie jeden Morgen erwachte sie exakt vier Minuten, bevor der Wecker klingelte. Seufzend kuschelte sie sich ein letztes Mal in die Decke. Ein Blick auf ihren Ehemann überzeugte sie, daß dieser noch schlief. Keine Überraschung. Sie wußte, beim ersten Weckton würde er sofort wach sein und den Tag beginnen. So wie er es jeden Tag tat. An Sonntagen, an denen er nicht zur Arbeit mußte, exakt eine Stunde später als sonst. Immer ... Manchmal kam sie sich so alt vor, so müde und alt. Wenn es wirklich je eine Zeit gegeben haben sollte, zu der nicht der ganze Tagesablauf perfekt durchgeplant gewesen war, so hatte sie Mühe, sich daran zu erinnern. Das lebhafte Mädchen mit der Spontaneität und dem lauten, herzlichen Lachen, an das sie sich noch vage erinnerte, schien einem anderen Leben anzugehören. Keine Verbindung konnte sie mehr dazu herstellen. Keine Verbindung zu dem ich, das sie einmal gewesen ...

Tick, tick, tick, ...

Brrrrrt!

Und so begann der Tag ...


Der Tag begann wie immer. Er stand auf, ging zur Arbeit. Doch dann ...

In der ersten Besprechung war er unkonzentriert. Das war ihm noch nie passiert. Zudem war er völlig gesund, das war also keine Entschuldigung.

Es verunsicherte ihn. Nicht, daß einer seiner Kollegen überhaupt irgendetwas gemerkt hätte. Aber er selbst bemerkte es. Irgendetwas war anders ...

Nach der Mittagspause kam er zu spät zu seinem nächsten Meeting. Seine Uhr war stehengeblieben, das war der Grund. Aber es hätte gar nicht erst passieren dürfen. Schließlich trug er nicht eine von diesen Uhren mit Batterien, nein, er trug noch eine, die per Hand aufgezogen werden mußte. Und auch das, wie alles andere, erledigte er stets pünktlich und regelmäßig. Deshalb hätte es eigentlich gar nicht passieren können, daß seine Uhr stehenblieb. Unpünktlichkeit war ihm ein Greuel. Als er endlich fünf Minuten zu spät erschien, völlig abgehetzt, auch das etwas noch nie dagewesenes, kam es ihm vor, als wären die Blicke wirklich aller mißbilligend auf ihn gerichtet. Am liebsten hätte er sich den Rest des Tages freigenommen. Aber das ging natürlich nicht an.

Da er ein korrekter Mensch war, arbeitete er an diesem Tag natürlich fünf Minuten länger als sonst. Nicht, ohne vorher zuhause anzurufen, selbstverständlich. Schließlich sollte sich niemand Sorgen machen. Doch es war ein schwerer Anruf für ihn. Wie sollte er seiner Frau bloß erklären, daß er fünf Minuten später zum essen kommen würde? Sein Mißgeschick verschweigen war natürlich keine Option. Aber Angst quälte ihn. Was, wenn seine Frau ihn jetzt womöglich für unzuverlässig hielt, glaubte, er würde sie nicht mehr genug lieben, und sich jemand anderem zuwandte, der ihr mehr Aufmerksamkeit schenken konnte? Auch, daß er sich solche Fragen stellte, war völlig neu für ihn. Es entsetzte ihn, wie sein Leben am heutigen Tag aus den Fugen geraten war.


Als er aus seinem Büro trat, fünf Minuten später als sonst, bot sich ihm nicht das gewohnte Bild. Überdeutlich war er sich dessen bewußt. Es war ein Bild, das er noch nie gesehen hatte, ein Bild von fünf Minuten zu spät, das ihm, dem sonst immer Pünktlichen, fremd war. Fünf Minuten später als sonst, das hieß, er sah auf dem Weg zu seinem Auto nicht die Menschen, die wie er, sonst immer pünktlich Feierabend machten, sondern die, die wie er fünf Minuten länger gearbeitet hatten. In dieser Menge unpünktlicher Leute fühlte er sich völlig deplaziert. Alle diese Leute hatten sich etwas zuschulden kommen lassen, waren fünf Minuten zu spät zur Arbeit erschienen und mussten nun dafür büßen. Oder waren sie gar nicht nur fünf Minuten, sondern viel mehr zu spät gekommen und gingen nun unberechtigterweise schon nach Hause? Er wußte es nicht, und fragen, das konnte er schlecht. Dennoch fühlte er, daß er nicht hierhin gehörte, daß dies nicht seine Welt war. Noch nie zuvor war er in den Gegenstrom jener geraten, die jetzt erst ihr Schicht antraten, die Techniker, die Gebäudereiniger, ... in seinem eleganten Anzug stach er deutlich aus dieser Menge hervor. Ein Fremder, dem sein Schuldbewusstsein deutlich ins Gesicht geschrieben stand.

Dennoch ließ er sich nicht verleiten, etwa zu hasten oder gar mit dem Auto schneller zu fahren als sonst. Er würde zu seiner Verfehlung stehen und fünf Minuten später als sonst zuhause eintreffen. Sollte sein Abendessen bereits erkaltet sein, nun, das wäre seine wohlverdiente Strafe. Bei seinem Haus angekommen, schaltete er den Motor aus, stieg aus seinem Wagen. Normalerweise erwartete ihn seine Frau schon an der Tür. Doch heute war er ja zu spät ...

Also kramte er nach seinem Schlüssel, auch das etwas, das er sonst nie tun mußte, erklomm die drei Stufen bis zur Haustür, steckte den Schlüssel ins Schloß ... Die Tür wurde von innen geöffnet. Sprachlos stand er vor seiner Frau, wußte nicht, wie er sich erklären sollte, suchte nach Worten, das Unmögliche zu beschreiben ...

Tick, tick, tick, ...

Brrrrt ...


Er hatte sie heute aus seinem Büro angerufen. Etwas, das er sonst nie tat. Hatte ihr mit einer Stimme, die sie nicht an ihm kannte, mitgeteilt, daß er fünf Minuten später zum essen nach Hause kommen würde. Sonst nichts. Keine Begründung, keine Erklärung. Sie war verwirrt. Und verunsichert. Zu spät? Ihr Mann?

Tick, tick, tick, ...

Brrrrt ...


Am nächsten Morgen wachte er auf. Etwas war anders als sonst. Aber was? Ein Gefühl der Verunsicherung beschlich ihn. Er warf einen Blick auf den Wecker; der würde in wenigen Sekunden klingeln. Also war doch alles in Ordnung. Oder? Irgendetwas störte, aber er konnte das Gefühl nicht recht fassen ...

Ein Blick ins Bett neben sich, auch alles in ... halt. Seine Frau lag nicht neben ihm. Das war ungewöhnlich. Wenn er es recht bedachte, schien das Licht im Schlafzimmer auch heller als gewöhnlich ... der Blick auf den Wecker ... Blick auf die Uhr ... nein, halt, die war ja stehengeblieben. Der Wecker ...

Fast magisch wurde sein Blick von dem kleinen Sekundenzeiger des Weckers angezogen. Und der bewegte sich nicht ...das konnte nicht sein! Die Bettdecke zurück, die Treppe hinunter in die Küche ... und hier, wo sonst seine Frau schon das Frühstück vorbereitete, nur gähnende aufgeräumte Leere. Das, fast noch mehr als der Blick auf die große Küchenuhr, überzeugte ihn, daß er heute später als sonst dran war, verschlafen hatte. Soweit er zurückdenken konnte, war ihm das im Leben noch nicht passiert. Er hatte eine Stunde länger geschlafen als sonst ... und heute war nicht Sonntag ... irgendetwas war ganz, ganz falsch.

Und so kam es, daß er schließlich eine Stunde später als sonst auf der Arbeit erschien. Zwar hatte er sich beeilt. Aber so sehr er sich bemüht hatte, Zeit einzusparen, war er seltsamerweise nicht dazu in der Lage gewesen.

Eine Stunde später ...

Die Autobahn war ungewohnt leer, so kam er zügig voran. Doch vor der Firma war sein üblicher Parkplatz längst besetzt, so parkte er viel weiter weg vom Gebäude, hatte einen längeren Weg. Die Gänge waren leerer als sonst, als er sein Büro betrat war die Kaffeekanne, die sonst frisch und wohlgefüllt auf ihn wartete, schon geleert. Von überallher schienen ihn mißbilligende Augen anzustarren, schienen Finger auf ihn, den zu spät gekommenen zu zeigen. Seine Krawatte schien immer enger zu werden ...

Auf seinem Schreibtisch wartete ein ungewohntes Arbeitspensum auf ihn, Sachen, die er sonst in der ersten Stunde schon erledigt hätte und die sich nun anklagend stapelten. Die Frühstückspause ließ er ausfallen, die Mittagspause kürzte er auf die Hälfte. Und selbstverständlich arbeitete er wieder länger. Genau eine Stunde. Denn seine sämtlichen Bemühungen, Zeit einzusparen, waren fruchtlos gewesen, schienen ihn nur zu verhöhnen ...

Tick, tick, tick, ...


Wieder einer dieser Tage, die abliefen, wie alle anderen auch ...

Sie war verzweifelt, aber es war langsam schon eine Art abgestumpfte, resignierte Verzweiflung. Ob sich je etwas ändern würde, traute sie sich schon gar nicht mehr wirklich zu fragen. Schließlich war sie nicht sicher, ob sie die Antwort würde verkraften können ...

Tick, tick,... tick


Als er schließlich aus dem Gebäude trat, bot sich ihm ein ungewohntes Bild. Noch nie hatte er den Parkplatz so frei von Menschen gesehen. Noch nie war er auf dem Weg nach Hause so zügig durchgefahren. Und noch nie war er mit so beklommenem Herzen vor seine Haustür getreten. Eine Stunde zu spät. Eine Stunde, die er nie wieder würde aufholen können. Eine Stunde, die womöglich das Vertrauen seiner Frau in ihn völlig zerstört hatte. Hatte er sich doch nicht einmal getraut, von der Arbeit aus anzurufen. Wie hätte er auch erklären sollen? Erklären, daß er schon wieder zu spät kommen würde? Erklären, daß ein mysteriöses Versagen seines Weckers dazu geführt hatte, daß dieser Tag und damit sein ganzes Leben so völlig aus den Fugen geraten war? Für so etwas gab es keine Erklärung, nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, daß so etwas überhaupt möglich war. Bis vor zwei Tagen noch war er völlig selbstgerecht davon ausgegangen, daß alle diese kleinen Versager, die ständig Entschuldigungen für ihre selbstverschuldete Unpünktlichkeit stammelten, eben genau das waren und immer bleiben würden: Versager. Versager, die das Leben nicht ernst genug nahmen und die früher oder später die (bösen) Konsequenzen ihrer sorglosen Haltung selbst zu verantworten haben würden. Mit denen hatte er nie Mitleid gehabt. Und nun gehörte er selbst dazu. Innerlich wand er sich bei dieser Vorstellung, die sein Bild, das er immer von sich gehabt hatte, völlig über den Haufen warf. Seine ganze Welt war in zwei Tagen erschüttert worden wie nie zuvor. Nie mehr würde er der Gleiche sein. Nie mehr würden sich andere auf ihn verlassen können. Schlimmer noch. Er würde sich selbst nie mehr trauen können ...

Tick, tick, tick, ...


Es war ein ruhiger Tag gewesen, eigentlich wie immer. Doch irgendwie schien die Sonne heute für sie heller zu scheinen als sonst. Auch, wenn sie sich das wahrscheinlich nur einbildete ...

Tick, tick, tick, ...

Brrrrt ...


Als er am nächsten Morgen erwachte, schien die Sonne schon hell ins Zimmer. Entsetzt sprang er auf. Ein panischer Blick auf den Wecker - kein Ergebnis, der funktionierte ja nicht mehr. Ein Blick auf die Armbanduhr ... dasselbe. Hetzen in die Küche, auch da ein Blick auf die große Uhr. Erleichterung. Beruhigt Herausgehen, Richtung Badezimmer. Stocken in der Küchentür. Umdrehen. Blick saugt sich fest am Sekundenzeiger ...

Die Welt schien sich um ihn zu drehen, in ihrem Lauf ein wenig zu stocken, anzuhalten. Der Sekundenzeiger der Küchenuhr bewegte sich nicht. Das konnte nicht sein, das durfte nicht sein!

Auf unsicheren Beinen schwankte er ins Wohnzimmer. Und die große Uhr dort offenbarte ihm, was er instinktiv gewußt aber nicht hatte wahrhaben wollen. Es war Mittag ...

Ein Schwindelgefühl ging ihn an, gepaart mit einem Kalten Schweißausbruch. Für einen Moment wurde ihm schwarz vor Augen, er mußte sich setzen ...

Er erwischte sich bei dem Gedanken, daß er vielleicht krank sei. Ertappte sich bei der Erleichterung, die mit der Vorstellung einherging, einfach nur den Arzt anrufen zu müssen, sich untersuchen zu lassen und schon sei vielleicht wieder alles gut. Dann müßte er auch nicht zur Arbeit, müsste dort nicht einen halben Tag zu spät erscheinen, müßte keine Erklärung suchen und abgeben, sich nicht den Blicken stellen ... Er war entsetzt über sich selber. Das konnte doch nicht er sein, dieser kleine feige Mensch da in seinem Inneren, der Ausreden für sein Versagen suchte. Selbstverständlich würde er zur Arbeit fahren, selbstverständlich würde er sein Pensum abarbeiten und sollte es auch bis tief in die Nacht dauern. Und die Blicke wären seine gerechte Strafe ...

Ticktick, tick, ...


Es war ein wunderschöner sonniger Tag gewesen und sie hatte etwas getan, was sie schon seit Ewigleiten nicht mehr getan hatte, sie war im Park spazierengegangen. Nur sie allein. Ohne besonderes Ziel und ohne Pflichten. Verantwortungslos geradezu. Einfach so. Und irgendwie hatte sie das Gefühl gehabt zu ATMEN ...

Tick, tick, ...


Als er nach Hause kam, war die übliche Zeit zum Abendessen schon lange vorbei, deshalb hatte er sich unterwegs eine Kleinigkeit besorgt. Zwar war er kein Freund solch unnützen Geldausgebens, doch konnte er doch nicht von seiner Frau erwarten, daß sie die Folgen seiner Fehler trug und womöglich so lange mit dem essen auf ihn wartete. Mochte sein Leben auch völlig aus den Fugen geraten sein, soviel Integrität immerhin besaß er noch ...

Tick, ticktick, ...


Sie hatte herrlich geschlafen und hatte sich dann völlig ausgeruht lange an den Frühstückstisch gesetzt. Hatte beim Frühstück gelesen und sich dann mit einer Freundin verabredet. Irgendwie war ihr heute so gar nicht nach Haushaltspflichten. Und seltsam, irgendwie schien das in Ordnung zu sein. So, als wäre sie auf einmal ein anderer Mensch ...

Tick, ...

Brrrt


Als er aufwachte, mußte er durchs ganze Haus laufen auf der Suche nach einer funktionierenden Uhr. Doch hoffnungslos, alle, wirklich ALLE waren stehengeblieben. So machte er sich auf Verdacht fertig für die Arbeit und fuhr los. Und so sehr er auch Ausschau hielt, nirgendwo schien sich irgendein Zeiger irgendeiner Uhr zu bewegen ...

Als er in seinem Büro anlangte, war es immerhin noch hell. Es hätte der tatsächlich funktionierenden Uhr auf seinem Schreibtisch gar nicht bedurft, um ihn daran zu gemahnen, daß er sehr, SEHR spät dran war, der Papierberg, der auf ihn wartete, sprach für sich.

Ein Meeting hatte er heute noch zu absolvieren. Die Blicke, die Blicke! Papiere ausbreiten, betretenes Schweigen. Falsches Thema, zurück ins Büro, arbeiten bis in die Nacht, Blick zur Uhr, Blick auf den Schreibtisch, Raumtemperatur steigt, oder ist es Einbildung?

Als er irgendwann wieder aufsah, schien sein Blick vor Müdigkeit zu flimmern. Eben zeigte die Uhr ... Mitternacht. Und noch während er hinsah, schien der Sekundenzeiger ... nein, das war nicht möglich ... noch während er hinsah ... schien... der Sekunden ... zeiger ... er schien ... ste..he..nzu..bleiben ...

T..i...c.....k, ........................

Er fiel. Fiel endlos. Weiter, immer weiter. Und während er fiel, hörte er Sekunden ticken, Uhren schienen ihn zu umgeben, die immer lauter tickten, immer hektischer, die dann eine nach der anderen zu verstummen schienen.

Und er schrie. Schrie, von den verstreichenden Sekunden umgeben, schrie, bis da nichts mehr war als ...

Stille.


Wie jeden Morgen erwachte sie exakt vier Minuten, bevor der Wecker klingelte. Lächelnd kuschelte sie sich ein letztes Mal in die Decke. Die Sonne schien und es versprach, ein schöner Tag zu werden. Der erste vom Rest ihres Lebens ...

Brrrrrt




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