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Mein Freund Shamu und ich hatten dermal einst die Idee, "just for fun" eine Kriminal-Fortsetzungs-Geschichte per eMail zu schreiben.Jeder von uns erhielt abwechselnd diese Geschichte, um ein weiteres Stück Text einzufügen. Allerdings sind wir nie über die Episode 1 hinaus gekommen ;-) Beim Stöbern habe ich sie heute wieder gefunden und will sie Euch nicht vorenthalten ...


Episode 1

HIGHBEAM war ein stattlicher, jedoch kleiner und bescheidener Bürger, der sich gemütlich in einer, auf zwei Stockwerke geschnittenen Vier-Zimmer-Wohnung mit Blick über die ganze Stadt eingerichtet hatte. Er war neu zugezogen und genoss die Ruhe, die um ihn herum eingekehrt war.

Wie so oft in letzter Zeit saß HIGHBEAM auf seinem großen Balkon im Obergeschoss, in einem gemütlichen Korbsessel, und ließ die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf sich einwirken. Er beobachte die Menschen, die hektisch kurz vor Ladenschluss noch in den Supermarkt an der Ecke rannten. Auf ihren Gesichtszügen war die Anspannung deutlich zu erkennen. HIGHBEAM würde das wohl nie verstehen, wie man sein Leben der Hektik und dem Stress preisgeben kann. In solche Gedanken vertiefte er sich gerade als es läutete.

Er überlegte kurz, ob er sich in seiner augenblicklichen Stimmung überhaupt stören lassen sollte und nicht einfach das läuten des Telefons ignorierte, aber eine innere Stimme zwang ihn den Hörer seines alten nostalgischen Telefons abzuheben.

"HIGHBEAM" hörte er sich noch in Gedanken automatisch sagen, als ihn die kehlige Stimme am anderen Ende der Leitung jäh aus seinen Gedanken riss: "Du bist überfällig!" Das Erste was ihm durch den Kopf schoss war: "Wie haben die mich so schnell gefunden?" Während er diesem Gedanken nachhing, hörte er bereits wieder das Freizeichen - der Anrufer hatte schon wieder aufgelegt.

Zweifellos, das war unverkennbar die markante Stimme von "LUBO dem Gärtner", wie Ihn seine Freunde zu nennen pflegten, dachte HIGHBEAM während er auf dem Weg zur Küche war. Wie LUBO wohl zu seiner Telefonnummer gekommen war - seltsam - doch für LUBO war scheinbar wirklich nichts unmöglich!

HIGHBEAM schenkte sich ein Glas Whiskey ein, den er pur und ohne Eis zu nehmen pflegte, und dachte über seine Möglichkeiten nach. Genau genommen gab es eigentlich nur eine Möglichkeit, die anderen würden nur dazu führen, daß er LUBO verärgerte. Und ja - er kannte LUBO nur zu gut wenn er verärgert war, schließlich kümmerte er, HIGHBEAM, sich normalerweise um LUBOs -rger.

Während er - überraschend ruhig - weiter seine Möglichkeiten analysierte und dabei seinen Whiskey genoss, der angenehm warm durch seine Kehle strömte, läutete es abermals, doch diesmal an der Haustür.

HIGHBEAM überlegte kurz, verwarf die Möglichkeit, dass LUBO sich selbst hierher bequemen würde und schlich auf Zehenspitzen durch den Flur Richtung Wohnungstür. Ein Blick durch den Tür-Spion bestätigte ihn in seiner Annahme - draußen stand eine junge Frau - kaum älter als 25 Jahre, die sich gerade flüchtig durch das rotbraune lockige Haar fuhr. Spontan kam ihm die Frau bekannt vor - HIGHBEAM verwarf diesen Gedanken aber sofort wieder. Was sie wohl von ihm wollte? Die junge Frau klingelte erneut, diesmal etwas länger, so als wollte sie damit sagen: "Ich weiß doch, dass jemand da ist!" HIGHBEAM öffnete, sie sah ihn noch verwundert an, drehte sich dabei aber bereits wortlos um und wollte wieder gehen.

"Moment mal, so schlecht sehe ich doch auch wieder nicht aus" rief er der schönen Unbekannten hinterher. Zugegeben, er wusste, dass es nicht das Beste war, was er in dieser Situation hätte sagen können, aber er hatte schließlich auch nicht die Zeit, um über eine Antwort nachzudenken! Die schöne Unbekannte drehte sich mit einem breiten Grinsen wieder um; ihre weißen Zähne blitzen im fahlen Licht der Deckenbeleuchtung. Sie ließ sich bewusst Zeit und musterte ihn langsam und provozierend von oben bis unten. Reichlich verunsichert - er hasste sich selbst in solchen Situationen mit schönen Frauen - und mit stotternder Stimme fragte er die schöne Unbekannte:

"Wwwwas kann ich für Sie tun?"

Sie lächelte amüsiert, wischte sich mit einer automatischen, spielerischen Bewegung eine Locke aus der Stirn und erwiderte: "Ich habe Sie von meinem Fenster aus beim Einzug beobachtet. Als ich vor zwei Wochen hier eingezogen bin, habe ich versucht, mich bei den restlichen Mietern dieses Hauses vorzustellen. Aber egal wann ich dort klingelte - niemand hat die Tür geöffnet. Daher war ich eben auch schon wieder auf dem Weg nach unten."

HIGHBEAM stand da und schaute noch immer fasziniert in ihre rehbraunen großen Kulleraugen, als sich deren Ausdruck veränderte. Er merkte, dass er unsicher wurde und realisierte, dass es nun an ihm war, die Unterhaltung fortzusetzen. "Reiß' Dich zusammen!" dachte er und fragte mit belegter Stimme: "Wollen Sie auf einen Café hereinkommen?"

Ihre Augen begannen sofort zu leuchten - er liebte diesen Glanz, und doch wusste er: diese Frau verbarg etwas vor ihm. Erst wollte sie, nachdem sie ihn gesehen hatte gleich wieder gehen, und jetzt kam sie mit der Geschichte, dass sie sich nur bei ihm vorstellen wollte - reichlich merkwürdig wie er fand ... Aber jetzt war die Schöne erst mal in seiner Wohnung und da konnte er ihr ja auch gleich einmal auf den Zahn fühlen.

Er bot ihr einen Platz in seinem geräumigen Wohnzimmer an und ging in die Küche um Café zu kochen. Er stand gerade vor dem Küchenschrank, als er auf seinem Nacken etwas Kaltes spürte. Er hörte ein leises Klicken und wusste sofort: das konnte nur von einer automatischen Waffe stammen.

Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf, während er darauf wartete, dass sie etwas zur Erklärung sagen würde. Er suchte fieberhaft nach einer Möglichkeit, das Blatt zu wenden, als sie mit leiser Stimme sagte: "Ich habe Dich sofort erkannt! Du arbeitest doch für LUBO!" Der Druck in seinem Nacken verstärkte sich und HIGHBEAM nickte kurz. Sie gab ihm keine Zeit zum Nachdenken und tastete ihn professionell mit der linken Hand nach einer Waffe ab. Dann sagte sie: "Merkwürdig, ich dachte, dass LUBOs bester Mann immer eine Waffe bei sich trägt, aber vielleicht bist Du ja doch nicht so gut, wie alle immer behaupten!"

"Nun", sagte HIGHBEAM, während er noch immer nach einem Ausweg suchte, "vielleicht haben Sie doch etwas Falsches über mich gehört, aber wenn nicht ..."

Er kam nicht mehr dazu diesem Satz zu beenden, die schöne Unbekannte hatte Ihn mit dem Kolben der Pistole niedergestreckt.

LENA, so hieß die schöne Unbekannte, fesselte HIGHBEAM geschickt mit zwei Kabelbindern an Händen und Füßen, und füllte einen Messbecher mit kaltem Wasser, das LENA in das Gesicht von HIGHBEAM goß ...

HIGHBEAM kam zögernd zu sich. Sein Kopf fühlte sich an, als fände gerade das Neujahrsfeuerwerk statt. Bevor er einen klaren Gedanken fassen konnte, fing LENA an zu lachen. Sie genoss es, HIGHBEAM ohne jede Schwierigkeit aufs Kreuz gelegt zu haben. "Ihr Männer seid doch alle gleich. Kaum seht ihr eine hübsche Frau, schon kann sie euch um den kleinen Finger wickeln." Wieder lachte sie amüsiert und HIGHBEAM gab ihr im Stillen recht. Nur was nützte diese Erkenntnis jetzt noch?

HIGHBEAM versuchte sich aufzurichten, doch LENA trat sanft und doch fordernd mit Ihren hochhackigen Schuhen auf seine Brust und zwang ihn so nachhaltig liegen zu bleiben. "So du Held, jetzt erzähl mir mal, wo LUBO meine Schwester versteckt - und keine Märchen wenn ich bitten darf, sonst werde ich wirklich ungemütlich" sagte LENA, während sie noch auf HIGHBEAMs Brust stand. HIGHBEAM wusste nicht worüber sie sprach. Tausend Gedanken jagten durch seinen schmerzenden Schädel. "Ich weiß es nicht", sagte er trotzig und wusste, dass sie Ihm das nicht abkaufen würde, "Ich weiß es wirklich nicht!"

LENAs Augen funkelten gefährlich. Sie nahm ihren Fuß von seiner Brust und noch während er erleichtert Luft holte, spürte er den spitzen Absatz in seinem Schritt. Noch hielt sich der Schmerz in Grenzen, aber er brauchte LENA nur anzusehen um zu wissen, dass das nicht lange so bleiben würde. "Ganz ruhig" sagte er zu sich selbst und plötzlich hatte er die rettende Idee.

"Es lässt sich schlecht vernünftig reden, wenn ich derart unbequem auf dem Boden liege" säuselte er. "Können wir uns nicht wie vernünftige Menschen unterhalten?" wollte er wissen. Das Funkeln in ihren Augen verschwand nicht, während sie den Druck ihres Fußes deutlich erhöhte.

Scheinbar konnte man mit Ihr nicht vernünftig reden dachte HIGHBEAM, und wollte gerade zu einem weiteren Versuch ansetzen als wiederum das Telefon klingelte.

LENA zuckte herum, ging auf das Telefon zu und blieb kurz davor stehen, so als ob sie sich überlegte den Hörer abzunehmen oder es doch besser bleiben zu lassen.

Jetzt oder nie dachte sich HIGHBEAM, der mit einem Satz auf den Beinen war und auf LENA zurannte. Er sah noch Ihren verwunderten Blick, dann schlug er auch schon mit seinen gefesselten Händen so fest er konnte zu. LENA brach durch die Wucht des Schlages sofort zusammen.

HIGHBEAM ging in die Küche und befreite sich mit einem scharfen Küchenmesser von seinen Fesseln und rieb sich abwechselnd die schmerzenden Handgelenke und seinen, noch immer stark schmerzenden Kopf.

"Verdammte Hexe" dachte er sich, "dir wird es wenn Du wieder wach bist auch nicht anders ergehen", und mit einem genugtuenden Grinsen hob er Ihren makellosen Körper auf das Sofa, griff nach der Pistole, setzte sich Ihr gegenüber und nippte an seinem Glas Whiskey, das er, bevor LENA erschien, auf dem Beistelltisch abgestellt hatte.

Er lockerte seine Krawatte ein wenig und lehnte sich zurück. LENA bewegte sich noch nicht - er hatte sehr fest zugeschlagen. Sie sah aus, als würde sie friedlich schlafen - nur der dunkelrote Fleck an ihrem Hals, der vom Schlag her rührte, störte das Bild.

HIGHBEAM überlegte, woher sie wohl diese Information hatte. Er konnte sich eigentlich nur vorstellen, dass es sich um eine geschickte Intrige von LUBO handelte, aber dazu passte der Anruf vor wenigen Minuten eigentlich nicht. LENAs Augen begannen sich benommen zu öffnen - er würde ihr noch ein paar Minuten geben und dann würde er schon herausbekommen, was hier eigentlich gespielt wurde. Er hatte da so seine Methoden ... aber vielleicht würde sie es ja auch gar nicht soweit kommen lassen, schließlich hatte LENA sicher auch davon gehört.

In dem Moment klingelt es erneut an der Tür. HIGHBEAM grinste innerlich und murmelte während er auf die Tür zuging "Schlimmer als auf einem Bahnhof heute".

Er stutzte kurz als er durch den Spion sah und öffnete erregt die Tür. "Na mein Alter" sagte LUBO der wahrhaftig und mit einem Lächeln auf dem Gesicht in seiner Tür stand. "Wie gefällt Dir LENA?"

HIGHBEAM war verdutzt und wusste nicht gleich was er darauf antworten sollte, denn schließlich war LUBO noch nie bei Ihm aufgetaucht - noch dazu ohne seinen Leibwächter DRAGO.

"Willst Du mich denn gar nicht herein bitten?" sagte LUBO und ging ohne zu fragen in die Wohnung und goss sich einen Whiskey aus HIGHBEAMs Flasche ein. Er setzte sich und sah HIGHBEAM in die Augen, der sich mittlerweile langsam von dem Schock erholte und sich ebenfalls auf das Sofa gesetzt hatte.

"So ich werde Dir jetzt die Geschichte von LENA und ANNA ihrer Schwester erzählen. Das wird Dich sicherlich sehr interessieren, oder?" sagte LUBO mit einem verschmitzen Lächeln auf dem Gesicht.

LENA, die sich mittlerweile von dem Schlag einigermaßen erholt hatte, setzte sich ebenfalls aufrecht hin und schaute LUBO interessiert an. Sie schlug ihre langen, makellosen Beine übereinander - unter anderen Umständen ein sicherer Blickfang für ihre Umgebung - in diesem Augenblick aber ruhten alle Augen auf LUBO, der das Interesse sichtlich genoss.

"Also fangen wir ganz von vorne an - LENA entschuldige bitte, aber HIGHBEAM wird ohne die Details aus der Vorgeschichte kaum den Zusammenhang herstellen können". Nach einer weiteren "künstlerischen" Pause begann LUBO zu erzählen ...

"Es begann 1961 hier in Heidelberg, LENAs Mutter und ich waren sehr gut befreundet obwohl wir beide eigentlich gegeneinander arbeiteten - sie beim KGB und ich beim BND, und trotzdem mochten wir uns obwohl wir es uns nie wirklich eingestehen konnten!"

LUBO sah den Beiden tief in die Augen bevor er weitersprach.

"Eines Tages nun kam sie zu mir nach Heidelberg und teilte mir mit, dass ich Vater werde. Ihr werdet sicher verstehen, dass ich aus allen Wolken fiel, ich hatte nur eine Liebesnacht mit Eurer Mutter verbracht."

Man konnte das sprichwörtliche Erstaunen auf den beiden Gesichtern sehen und LUBO genoss die entstandene Spannung in vollen Zügen. Er zündete sich sehr umständlich eine Zigarette an - natürlich eine der Marke Boss - wie passend - die er sich immer aus Taiwan - seiner zweiten Heimat - mitbrachte. Gewöhnungsbedürftig - aber das hatte LUBO nie etwas ausgemacht. Allerdings sparte er sich mittlerweile die Freundlichkeit, seinem Umfeld eine dieser Zigaretten anzubieten - er wusste, dass das erste Mal jedem in Erinnerung geblieben war.

LENA wollte nicht länger warten und drängte LUBO endlich weiter zu erzählen. "Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass eine Agentin des KGB quer durch die Welt reist, denn überall sind nun mal Dinge zu 'klären' - damals war das noch um vieles brisanter wie in der heutigen Zeit".

Es klingelte abermals an der Tür. LUBO unterbrach seine Ausführungen und alle warteten gespannt darauf, wer denn jetzt schon wieder vor der Tür stand. HIGHBEAM wollte gerade aufstehen als LUBO ihn mit einer unmissverständlichen Geste "bat" sitzen zu bleiben. "Ich denke es ist wohl besser, wenn LENA jetzt die Tür aufmacht" sagte LUBO mit einem unergründlichen Grinsen im Gesicht. LENA schaute ungläubig in die Runde, stand dann etwas zögernd auf und ging zur Tür, um sie zu öffnen.

Als sie wenige Augenblicke später die Tür öffnete, traute sie Ihren Augen nicht - vor ihr stand ihre vermisste Schwester ANNA. Die beiden fielen sich in die Arme und übersahen völlig, dass noch jemand vor der Tür stand, nämlich LUBOs Leibwächter DRAGO ...

An und für sich hatte die Situation ja langsam etwas von einer Familienfeier - zumindest im weitesten Sinne - letztlich hatten sich fast alle Beteiligten lange nicht gesehen. Unübersehbar war auch, dass LUBO die Mischung aus Unsicherheit und ehrlichem Erstaunen sichtlich genoss. Allerdings sollte dieser Moment nicht von Dauer sein. DRAGO, der mittlerweile das Wohnzimmer betreten hatte, räusperte sich und als sich alle zu ihm umdrehten, stand er mit gespreizten Beinen da und hielt seine Waffe ruhig in der linken Hand.

Es war ein kurzer spannungsgeladener Augenblick, nach den Turbulenzen der letzten Stunden sicherlich auch kein Wunder. DRAGO schaute in die Runde hob langsam die Waffe und steckte sie in seinen Schulterholster. Langsam und in gebrochenem Deutsch sagte er: "Alles sauber LUBO!" Er machte kehrt und schloss leise die Wohnungstür.

"Dieser DRAGO ist schon ein seltsamer Mensch" sagte HIGHBEAM zu LUBO. LUBO aber winkte ab und entgegnete: "Zuverlässig, ebenso wie Du mein Freund, aber lassen wir das ... wo war ich stehen geblieben ... ah ja ..."

Es sollte aber nicht gelingen, das Gespräch wieder aufzunehmen, denn ein Rascheln war von der Veranda zu hören. HIGHBEAMs Kopf ruckte herum. DRAGOs Hand schnellte an seinen Holster - beim Herausziehen der Waffe hörten alle das metallische Klicken, als er den Abzugshahn spannte.

"Was war nun schon wieder los?" HIGHBEAM nahm aus dem Augenwinkel heraus eine Bewegung wahr. DRAGO pirschte sich leise an den großen Vorhang heran, schaute vorsichtig hindurch und brach dann in lautes Gelächter aus. Zwei Tauben hatten sich auf HIGHBEAMs Veranda niedergelassen und turtelten munter vor sich hin.

"Dieses Treffen scheint uns wohl mehr mitzunehmen, als jeder von uns zugeben will" sagte ANNA nicht ohne einen Anflug ihres beliebten Lächelns zu zeigen. HIGHBEAM liebte dieses Lächeln mehr als man es vermuten sollte, denn ...

"LENA, ANNA und Du HIGHBEAM" begann LUBO das Gespräch wieder aufzunehmen "ja wie soll ich es sagen, ihr seid Geschwister!"

Inmitten der Stille, die sich nach dieser Bemerkung ausbreitete, durchschnitten HIGHBEAMs Gedanken die Stille wie ein Rasiermesser ...



   † ad noctem †
      Daywalker      21.05.2002



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